Von den afrikanischen Sklaven wurden viele, meist rhytmische Musik- und Tanzstile mit in die "neue Welt" gebracht.Nach dem Empfinden afrikanischen Naturvölker ergreift beim Tanz ein Geist/Gott von den Tanzenden Besitz und bricht das Körpergefüge in die einzelnen Körperteile auf. Die Hände, die Schultern, das Becken etc. werden auf einer höheren Ebene zu einer neuen Einheit verbunden. Auf dieser Ebene des Körpers und Geistes kommen dann beim Tanz Körperteile zum Einsatz, die im europäischen Tanz tabu sind. Der Europäer hält die Schultern, den Brustkorb und das Becken in einer Linie - afrikanische Beckenbewegungen empfinden viele Europäer als obszön.
Die afrikanischen Rhythmen und die "abgeschwächten" Bewegungen bilden in Verbindung mit europäischen Tanz- und Musikstilen die heute bekannten Latinstile.
Die wohl populärsten sind Salsa, Merengue, Bachata, Son, Samba, Reggae, Habanera, Rumba, Mambo, Ska, Mento und Dancehall.
Typisch ist für die rhythmische Musik ist eine starke Betonung der Perkussions vermischt mit spanisch melodiösen Anteilen.
