Der Merengue wurde um 1840 das erste Mal im Zusammenhang mit einer kubanischen Marschmusikgruppe erwähnt, die den "Upa Habanera" in der heutigen Dominikanische Republik spielte. Die genaue Herkunft der Musik und des Tanzes ist aber in Grunde unbekannt.Zur klassischen Instrumentierung
Die frühen Texte des Merengue waren nichts für prüde Gemüter, sie erzählten über amouröse Rendevouz und andere Geschichten mit frivolem Hintersinn. Heutzutage handeln die Texte meist von der Liebe und sozialen Protest, oft gemischt frechem Humor - begleitet von zusätzlichen Instrumenten wie das Saxofon, die Trompete, Violinen, Föten und Klavier.
Der Merengue ist ein sinnlicher Tanz der durch die geschlossene Haltung (Ballroom-Haltung), die ausladende Hüftbewegungen und den schnellen Rhythmus geprägt wird. Drehungen werden fast immer mit ausdrucksvollen Bewegungen der Arme begleitet.
