Der "klassische" jamaikanische Reggae ist eine Synthese verschiedener Musikstile. Er entwickelte sich Ende der 1960er Jahre aus dem schnelleren Ska, afrokaribischen Rhythmen wie Merengue und dem eher folkloristischen Mento. Ebenso gibt es Einflüsse vom Soul, Rhythm & Blues und Jazz.Die Reggaebands bestehen oft aus Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre, Keyboard und Gesang. Manchmal ergänzt durch Perkussion und Blechbläser. Weltweit bekannt wurde die Musik mit den Erfolgen von Bob Marley
Moderne Formen des Reggae
Ab den 1990er Jahren entwickelte sich der Reggaeton zu einem der beliebtesten Musikstile in ganz Lateinamerika. Seit der Jahrtausendwende spingt der Funke über Spanien nach Europa über. Künstler kombinieren hier den Reggae mit Elementen des Hip-Hop und der in jamaikanischen Tanzhallen (Dancehall) gespielten Musik zu einem perfekten Dance- und Party-Sound
Zum Reggaetón wird meist der "Perreo" (auch der Lambada des Reggaeton) getanzt. Die Herren schmiegen sich von hinten an den Culo (das Hinterteil) der Frau heran und kreisen mit ihren Hüften. Er besitzt keine festgelegten choreografischen Figuren und gilt daher als "Straßentanz".
Reggaeton - DE : Auch deutsche Künster sind mit Reggaerhythmen erfolgreich.
Darunter sind z.B. Peter Fox & Seeed
