Was ist Salsa ? "Mister Salsa" wurde Izzy Sanabria
der Promoter des New Yorker Plattenlabels Fania Records genannt. Er suchte in den 1960ern einen einprägsamen Namen für die neue Musik, die aus einer Vermischung von verschiedenen Musikstilen entstanden war. Da man Musikern "Salsa" zurief, wenn sie feuriger oder lebendiger spielen sollten und die Musik selbst eine "Salsa" (Soße) aus anderen Musikelementen war, war "Salsa" der ideale Name. Die Zutatenliste der "Soße":
Zutat I: Contredance
Beim europäischen Hof- und Volkstanz, dem Contredance
.standen sich die Tanzpaare meist in einer Reihe gegenüber (gegen = contra) - bei den Tanzfiguren die Frau legte ihre linke Hand auf die Schulter des Mannes, welcher die Hüfte seine Partnerin mit seiner rechten Hand umfasst. Zum Contredance wurde liedhafte klassischer Musik gespielt.
Zutat II: Orishas
Die versklavten Afrikaner brachten ihre Tänze
, in denen häufig den Orishas (Göttern)Zutat III: Afro-kubanische Rumba
Ab ca. 1800 entstand in den Armenvierteln der großen Hafenstädte Kubas die afro-kubansiche Rumba
Zutat IV: Danza / Danzón
Der Danza / Danzón
Diese erst nur vornehme Salonmusik wurde noch von klassisch-europäisch zusammengesetzten Orchestern gespielt. Als Perkussions und Rhythmushalter kamen jedoch schon Timbales, Güiro, und die Congas zum Einsatz.
Zutat V: Son Cubano
Im Osten Kubas (Oriente) verschmolzen die afro-kubanischen Rhythmen und mit der spanischer Gitarrenmusik. Die „Musica mulatta“ (der Son) war geboren.
Um 1870 kam diese neue Musik nach Havanna - und die durch die Lande ziehenden Trios (meist Tres=kubanische Gitarre, Güiro und Bongos) wurden durch stattlichen Conjuntos ersetzt.
Die Musik und der passende Paartanz
Zutat VI: Mambo
Durch Mischung des Son Cubano und des Danzón und Rumba entstand in Kuba um 1930 der Mambo
Zutat VII: Soul & Jazz
Durch die Erweiterung des Son Cubano um Soul & Jazz Elemente entstand in New York und Miami der Salsa.
